2010

Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2010

Im Rahmen des Unternehmenstag „Erfolgsfaktor Familie“ 2010 in Berlin, stellte Bundesministerin Schröder den Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2010 des Instituts der deutschen Wirtschaft vor.

Die repräsentative Unternehmensbefragung wurde nach 2003 und 2006 zum dritten Mal vom IW Köln im Auftrag des Bundesfamilienministeriums durchgeführt.  Bezüglich dem Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege hat sich, seit 2006, das Angebot von Unternehmen, die  Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Pflege von Angehörigen unterstützen, mehr als verdoppelt. (siehe S. 17 – Abbildung 7)

Bei dem Unternehmenstag war dies auch einer der Schwerpunktthemen. So kündigte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann einen Aktionsplan Pflege an, bei dem Best Practice-Beispiele von Unternehmen bekannter gemacht werden, die Beschäftigte mit Pflegeaufgaben bereits mit vielfältigen individuellen Lösungen unterstützen.

 


Neue Familienministerin Dr. Kristina Köhler will die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege verbessern

In verschiedenen Interviews (u.a. auch in einer TV-Sendung) äußerte sich die 32-Jährige dahin gehend, dass bei  diesem großen und wichtigen Thema wirklich Handlungsbedarf besteht. „Viele Frauen und Männer Mitte 50 stünden vor dem Problem, dass sie ihren Beruf komplett aufgeben müssten, um ihre Eltern zu pflegen. Betroffene sollten künftig ohne größere Einkommenseinbußen reduziert arbeiten können“, so Köhler.

 


Trotz Krise fehlen in 20 Jahren fünf Millionen Arbeitskräfte

Trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise werden Deutschland  in 20 Jahren rund 5,2 Millionen Arbeitskräfte fehlen. Allein bei den Hochschulabsolventen steigt die Fachkräftelücke bis 2030 auf knapp 2,4 Millionen Personen und liegt damit um sechs Prozent über der ursprünglichen Rechnung aus der Zeit vor der Krise. Zu diesem Ergebnis kommt die von der Prognos AG im Auftrag der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. vorgenommenen Aktualisierung der Studie „Arbeitslandschaft 2030“. Die Studie zeigt außerdem, dass ein familienfreundliches Arbeitsumfeld unter anderem dazu beitragen kann, dem drohenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken. 

 

2009

SeniorenService AWO ist Ausbildungsbetrieb

Am 18.11.2009 wurde die SeniorenService AWO GmbH im Rahmen einer Feierstunde in den Kreis der Ausbildungsbetriebe aufgenommen. Das Bild zeigt die Unternehmensvertreter aus dem Kreis Recklinghausen, die eine Urkunde von der IHK Nordwestfalen in Gelsenkirchen erhielten.

 



SeniorenService AWO in der FAZ

In dem Faz.Net Artikel „Über die Windel des Vaters spricht keiner“ vom 08.10.2009 wird praxisnah darauf eingegangen welche Herausforderung das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege für die Angehörigen und Unternehmen darstellt und wie oft dieses auch noch tabuisiert wird.  Der SeniorenService AWO unterstütze die Redakteurin bei der Recherche, zudem wurde die Geschäftsführerin des SeniorenService AWO Frau Kerstin Fromm zitiert.


Zwischen Pflegebett und Büro

Die Fachtagung „Zwischen Pflegebett und Büro“ des Netzwerk W(iedereinstieg)  EN, am 27.10.2009 in Hattingen, ist mit über 100 Teilnehmern auf großes Interesse gestoßen. Neben den  Referaten, Podiumsgesprächen und Workshops war der SeniorenService AWO mit einem Informationsstand vertreten.


Zukunft Personal 2009

Vom 22. bis 24. September ging die Zukunft Personal in ihre 10. Runde. Von der Wirtschaftsflaute war dabei wenig zu spüren. Europas größte Fachmesse für Personalmanagement erreichte mit 505 Ausstellern und 11.525 Fachbesuchern das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Der Eltern- und SeniorenService AWO waren wieder mit einem gemeinsamen Stand vertreten, zudem nahm der SeniorenService AWO an einer Diskussionsrunde zum Pflegezeitgesetz teil. Der Know-how Kongress „Demograpischer Wandel und Krise – zwei Chancen statt einer?“ verdeutlichte, wie ernst die Unternehmen inzwischen die vielschichtige Herausforderung Demografie nehmen.

 

 


90 Jahre AWO Geburtstagsfest in Dortmund

Beim großen 90-Jahre-AWO Geburtstagsfest am 21. und 22. August 2009 präsentierten  zahlreiche AWO Einrichtungen aus ganz Deutschland ihre Angebote in der Dortmunder Innenstadt. Tausende Menschen erfreuten sich  an dem vielseitigen Bühnenprogramm. Unsere Geschäftsführer nahmen an einer Diskussionsrunde teil und der SeniorenService AWO  präsentierte sich mit seinen Kooperationspartnern Emporia, Ravensburger Spiele und DocMorris. 

 

 


Familienfreundlichkeit bedeutet inzwischen mehr als nur Kinderbetreuung

Nicht nur demographiebedingt gelangt man zu dieser Aussage. Durch zahlreiche Workshops und Praxisforen wie: „Nicht nur Kindersache – Beschäftigte bei der Pflege älterer Angehöriger unterstützen“, im Rahmen des Unternehmenstag „Erfolgsfaktor Familie“ und themenspezifischen Veranstaltungen wie:  „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege – Die neue Herausforderung für Unternehmen“ oder „Zwischen Bürostuhl und Pflegebett“ zeigt sich dass, das Thema Eldercare immer mehr an Bedeutung gewinnt.



„Mit Familienbewusstsein besser durch die Krise“ Expertise von Roland Berger Strategy Consultants

Die Studie vom April 2009 kommt zur Schlussfolgerung, dass Familienfreundlichkeit in der Krise nicht schnell über Bord geworfen werden sollte, da es eine Investition in eine nachhaltige Unternehmensstrategie ist. Positive Effekte zeigen sich in der Steigerung die Produktivität (bessere Qualität, geringere Gewährleistungskosten, höhere Kundenbindung), in der operativen Flexibilität und niedrigeren Kosten durch geringere Personalrekrutierungskosten,  Krankheits- und Fehlzeiten.


Demographie auch beim bundesweiten Gesundheitskongress "Health on top" ein Thema

Am 17. März 2009 veranstaltete SKOLAMED zum 6. Mal den Gesundheitskongress Health on Top auf dem Petersberg in Königswinter bei Bonn. Mit der Resonanz auf unserem Infostand wurde deutlich, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege auch unter den Aspekten des betrieblichen Gesundheitsmanagements von Bedeutung ist. Frau Dipl.-Psych. Anke Finauer-Heublein verdeutlichte dies auch mit Ihrem Vortrag: „Gesundheitsorientierte Führung im demografischen Wandel“.



Wettbewerb familie@unternehmen.NRW - ZFBT (Castrop-Rauxel) - Projekt ausgezeichnet

Aus insgesamt 67 eingereichten Anträgen entschied sich die Wettbewerbsjury für 19 innovative Konzepte in den Disziplinen familienfreundliche Personalpolitik. Uns freut besonders, dass dass das Projekt: "Unternehmensseitige Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege" ,mit der BARMER Ersatzkasse und dem SeniorenService AWO als Kooperationspartner, unter den Gewinnern ist.



Assistance Barometer 2009

Die Hochschule RheinMain Wiesbaden, Studiengang Insurance and Finance, hat im Auftrag der Europ Assistance Deutschland zum zweiten Mal eine jährliche Studie zu Assistance-Leistungen unter Entscheidern und Endkunden durchgeführt. Besonders gefreut hat uns, dass die Senioren-Assistance als das absolute Highlight zukünftiger Assistance-Angebote gesehen wird. (siehe Seite 93)


Kostenloses Pilotprojekt für KMU

Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Beschäftigten die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege erleichtern und sicher auf das Pflegezeitgesetz reagieren wollen, können kostenlos am Projekt des Zentrum Frau in Beruf und Technik teilnehmen. Der SeniorenService AWO ist hierfür strategischer Partner.


Informationsportale

Der SeniorenService AWO ist Mitglied des Expertennetzwerk familienfreundlicher-betrieb.de. Das Portal ist ein Serviceangebot des Kompetenzzentrums Beruf & Familie Baden-Württemberg und wird von der FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt Baden-Württemberg bereit gestellt.

Des Weiteren sind wir auf familienbewusste-personalpolitik.de, einem Portal für die Metropolregion Nürnberg, als Dienstleister aufgeführt.


2008

mobile

Das Projekt "mobile" des AWO-Landesverbandes Saarland ist in Berlin am 30.09.2008 mit dem startsocial-Preis 2008 ausgezeichnet worden.
Weitere Informationen unter: www.awo-saarland.de oder unter www.awo.org


Die ConSozial, die am 5. und 6. November ihr zehntes Jubiläum feierte, erreichte eine neue Rekordmarke: 4.700 Führungs- und Fachkräfte waren gekommen, um sich auf rund 4.400 Quadratmetern und damit auf über 240 Quadratmetern mehr als im letzten Jahr bei 281 Ausstellern über Zukunftsperspektiven für Soziale Arbeit und Pflege zu informieren.
Der SeniorenService AWO war mit einem gemeinsamen Stand des AWO Landesverband Bayern vertreten.


Die Messe Zukunft Personal 2008 in Köln erreichte am 09. und 10.09.08 mit über 8200 Fachbesuchern einen neuen Besucherrekord.
In unterschiedlichen Praxisforen und Podiumsdiskussionen konnten sich die Besucher über neueste Entwicklungen im Personalwesen informieren.
Der SeniorenService AWO und der ElternService AWO waren mit einem gemeinsamen Stand dort vertreten.

 


Das am 1. Juli 2008 in Kraft getretene Pflegezeitgesetz (PflegeZG) bereitet Unternehmen ohne entsprechende Lösungen Kopfzerbrechen. Unter Haufe Personal finden sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Fragen aus Unternehmersicht.


Seit Anfang Mai ist der SeniorenService AWO eingetragenes Mitglied der „KooperationsBörse der Haushaltsdienstleister“ bei der IHK Nordwestfalen in Münster.Auf der Internetseite der „KooperationsBörse“ präsentieren sich aktuell 60 Unternehmen mit ihren Profilen. Ziel ist es die Angebote der Dienstleister einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, aber auch Kooperation unter den Unternehmen zu fördern.


Am 25. April 2008 hat der Bundesrat dem Gesetz zur Pflegeweiterentwicklung (PfWG) zugestimmt. Zum 1. Juli 2008 ist die Reform der Pflegeversicherung in Kraft getreten. Im Folgenden Text können Sie sich einen Überblick über die wesentlichen Neuerungen verschaffen: Das bringt die Pflegeversicherung (PDF 60kb)

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